Review: Devil May Cry 4

August 2, 2008

Slam Dunk! Also wenn es einen Preis für den coolsten Videospielhelden der Welt geben würde, würde kein Weg an Devil May Cry vorbeiführen. Für mich war das zwar das erste DMC, habe aber die Geschichte um Dante und Co schon mehr oder minder mitverfolgt. Nach der – zugegebenermaßen technisch enttäuschenden (nur 10min, bzw Bosskampf) – Demo hab ich mir dann auch die Vollversion geholt. Nach 5-6 Abenden war ich dann durch und übergeblieben sind ein guter Eindruck, sowie ein herausfordernder neuer Schwierigkeitsgrad…

Grafik Was mich wirklich überrascht hat, war wie gut DMC 4 skaliert. Ich konnte mit meinem ASUS A8J auf hohen Details mit einer Auflösung von 1280×720 so gut wie immer flüssig spielen. Einzig in den Waldlevels gab es ab und zu Framedrops, was aber das Gameplay auch nicht all zu sehr beeinträchtigte. Auf höchsten Details ist DMC 4 auf dem PC auf jedem Fall der Xbox 360 Version ebenbürtig. Mir gefällt der Grafikstil im Allgemeinen sehr gut, obwohl für mich vorallem in den Kanal- bzw. Bergbaulevels zu wenig geboten wird. Die Gegnermodels sind auch sehr schön, wiederholen sich genretypisch aber nunmal die ganze Zeit. Was mich wirklich umgehauen hat, war die Abwechslung bei Waffen und Gegnerdesign. Meine Favourites sind definitiv das/der/die Pandora und Agnus’ Schwerter.

Sound Mit entsprechendem Soundsystem sind sowohl der Soundtrack als auch die Sounds während der Kämpfe einfach bombastisch. Während der ruhigen Passagen ist der Soundtrack sehr zurückhaltend und somit auch nicht nervig, während er in den Kämpfen so richtig aufreht (so wie es sich gehört). Auch die Sounds der Pistolen sind gut gelungen. Vorallem wenn die Geschosse auf Eis treffen klingt das sehr plastisch und cool.

Gameplay Hier scheiden sich die Geister. Wen das abwechlungsreiche Kampfsystem nicht so anspricht, wird meiner Meinung nach nicht sehr lange mit DMC 4 Spaß haben. Ich persönlich musste mich zuerst daran gewöhnen, dass Combos mit nur einem Button und dem entsprechenden Timing ausgeführt werden, kam dann allerdings gut damit zurecht. Man darf aber auf keinen Fall viel Abwechslung vom Gameplay erwarten. Das Schema ist immer dasselbe: Raum betreten, kämpfen, in den nächsten Raum. Ab und zu kommen dann auch Rätsel dazu, die aber überhaupt nicht schwierig zu lösen sind und sehr aufgesetzt wirken. Das einzige Feature, das mir überhaupt nicht gefällt sind die Geschicklichkeitspassagen, im Speziellen die Laserbarrieren im Ordenstempel. Wegen der für mich zu sensiblen Steuerung kam sehr schnell Frust auf die Hindernisse zu passieren. Die Levelbosse sind allesamt stimmig und unterscheiden sich auch in ihrem Vehalten. Hier konnte ich kaum Balancingprobleme feststellen.

Story Herrlich übertrieben, japanisch und natürlich richtig coole Hauptcharaktere. Zwar ist der (vorraussehbare) große Twist in der Handlung etwas enttäuschend, aber abgesehen davon finde ich, passt der klischeehafte Plot doch sehr gut zu solch einem Spiel. Wer allerdings eine sehr komplexe und ineinander verflochtene Geschichte erwartet, wird höchstwarscheinlich enttäuscht sein. Doch wer will das bei einem Button-Smasher?

Fazit Ein cooles Spiel ohne nennenswerte Mängel. Man hasst es wegen seiner Eintönigkeit oder man liebt es wegen seiner Coolness und seinem abwechlungsreichen Kampfsystem.

Eine Antwort zu „Review: Devil May Cry 4“

  1. inf Sagt:

    Also Solid Snake ist cooler ;)


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